Soziale Kompetenz

Zusammen ist schöner als allein. Den andern gleichwertig achten. Alle Gefühle sind wichtig.

Konflikte sind Aufforderungen zu Lösungen mit denen alle leben können. Das sind Themen des sozio-emotionalen Trainings.

Soziale Kompetenz

Nach der Einzeltherapie, die den Kindern Selbstvertrauen vermittelt hat, brauchen einige Kinder Anleitung zum Umgang mit anderen Kindern. Manche sind bei Konfrontation mit andern Kindern ängstlich, scheu und trauen sich nicht mit anderen Kindern zu kooperieren, obwohl sie es gerne möchten.

Manche Kinder sind ebenfalls ängstlich, sie verbergen dies aber unter einer rauen Schale von verbaler oder körperlicher Aggressivität.

Manche Kinder spielen angeblich lieber allein, haben aber noch nie erlebt wie viel mehr Freude man mit anderen zusammen haben kann. Alle diese Kinder müssen die Regeln des Zusammenlebens lernen. Sie müssen erfahren, dass alle Menschen Gefühle haben und diese alle wichtig und erlaubt sind.

Kein Kind ist böse oder lieb. Kinder haben aber manchmal Gefühle, die sie nicht verstehen und von denen sie überwältigt werden und mit denen sie nicht umgehen können.

Dadurch entstehen Handlungen die nicht akzeptabel sind und die die Kinder lernen müssen zu steuern.

Das lernen die Kinder in kleinen altersheterogenen Gruppen. Dazu machen die Kinder gemeinsam Bewegungsspiele, Experimente, Rollenspiele, Gespräche, Akrobatik und Zauberkunststücke.

Ziel des sozioemotionalen Gruppentrainings ist es, Gefühle steuern zu lernen, andere Kinder und Erwachsene in ihrer Würde zu schätzen und mit Konflikten umgehen zu können.